2026 Kyu-Prüfung und LEM U18/21
Es gibt wieder viel zu berichten, da ein wettkampfreiches Wochenende hinter uns und weitere Wettkämpfe vor uns liegen.
Eine Nachreichung wollte ich schon ewig machen und nun ist schon wieder Februar…
In der Vorweihnachtszeit führten wir nämlich noch eine Graduierungsprüfung durch und unser Kevin bereitete alle unsere zur Prüfung antretenden Judoka zusammen mit den Trainern akribisch darauf vor. Auch unsere Anfänger durften ihr Erlerntes vor den Augen des Prüfers zeigen. Alle Achtzehn Prüflinge haben erfolgreich bestanden und durften ab dem 17. Dezember 2025 eine neue Gürtelfarbe tragen.

Foto: nach der Kyu-Prüfung
Unsere drei Qualifizierten zur Landesmeisterschaft AK U18, traten zum Wettkampf am 31. Januar in Rammenau an. Na ja - über das Wetter wollen wir mal nicht nachdenken und noch dazu, wenn es über die A4 geht. An- und Abfahrt waren aber reibungslos, auch wenn es ein langer Wettkampftag wurde.
Die LEM ist ein weiterer Qualifizierungswettkampf. Paula Hartenstein hatte es schon im Jahr 2025 geschafft und auch dieses Jahr erkämpfte sie sich mit der Silbermedaille einen sicheren Platz für die Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft. Tim Helmert hatte in seiner neuen Altersklasse „harte Nüsse“ zu knacken, aber auch er schaffte die Quali. Wie alle Jahre wieder liegt der Wettkampftermin in Schmölln leider in der Ferienzeit in Sachsen und Tim konnte nicht teilnehmen. Svitlana Petenko – ebenfalls in eine neue Altersklasse aufgerückt – zeigte in drei Kämpfen gutes Angriffsjudo und mauserte sich sogar zum „Bodenfuchs“ (gewonnen mit Würge). Die Quali zur U21 war für Svitlana aber noch nicht drin.
| Paula Hartenstein | U 18 m | bis 78 kg | 2. Platz |
| Tim Helmert | U 18 w | bis 60 kg | 3. Platz |
Text: Katrin Spindler
2026 Sparkassenpokal Jena und BEM U18/21
Von „himmelhoch jauchzend“ und „das muss ich erstmal verdauen“...
...war das Wochenende 17. und 18. Januar 2026 geprägt. Fest im Wettkampfkalender und ein Pflichtwettkampf für Kader im Judoverband Sachsen und die, die es werden wollen, ist der Sparkassenpokal in Jena. Mittlerweile haben wir uns nun in den letzten Jahren auch wieder an den nostalgischen Flair des Austragungsortes gewöhnt – einer typischen Trainingshalle aus den 60er Jahren, mit hellblauen Kacheln in den Duschen und Spülkästen mit Kette... Spart man sich halt das Museum, wenn man aus Bayern, NRW usw. anreist. Aber – es funktioniert eben noch alles!
Seit wir das Turnier in der Universitätsstadt anfahren, stellten wir Sieger und Platzierte. In diesem Jahr war etwas der Wurm drin. Etliche unserer Wettkämpfer sind in eine neue Alters - und Gewichtsklasse aufgerückt. Mit eingeschränktem Trainingsbetrieb (zweimal in der Woche), muss man schon ein außergewöhnliches Talent sein, um hier „mithalten“ zu können. Aber es zählt immer wieder, das Erlernte bestmöglich umzusetzen und wie so oft liegen Sieg und Niederlage sehr nah beieinander. Unsere Trainer analysieren die Wettkämpfe der Judoka sehr genau und es ist wahrlich auch für sie eine Kunst, die Begeisterung für Technik, deren Umsetzung und die allgemein breite Ausbildung eines Judoka immer wieder, vor allem „bei nicht so gut gelaufenen Tagen“ nahezubringen. So gab es für all die verlorenen Kämpfe in der Carl-Zeiss-Stadt aber auch eine überaus stolze Drittplatzierte. Es wäre ja auch noch schöner, wenn wir 2026 ohne eine Medaille nach Hause wären. Bissel Anspruch muss schon sein.

Foto: Isabell auf dem Treppchen
| Isabell Truong | U 13 w | bis 30 kg | 3. Platz |
In Chemnitz trafen sich indes am 17. Januar die Altersklassen U 18 und U 21 zu ihrer Bezirkseinzelmeisterschaft - gleichzeitig Qualifikation zur Landeseinzelmeisterschaft. Alle drei schafften die Quali und kämpfen nun in Rammenau am 31. Januar um eine weitere Qualifikation. Es geht Schritt für Schritt. Mal mit Sieg und mal mit Niederlage. Aber immer motiviert und emotional.
| Paula Hartenstein | U 18 w | bis 78 kg | 1. Platz |
| Svitlana Petenko | U 21 w | bis 70 kg | 2. Platz |
| Tim Helmert | U 18 m | bis 60 kg | 3. Platz |
Text: Katrin Spindler
